Was macht Contract Insights ?
Contract Insights ist eine Plattform für die KI-gestützte Vertragsprüfung, die Kanzleien und Rechtsabteilungen dabei unterstützt, Risiken, Redlines und passende Formulierungsvorschläge direkt aus hochgeladenen Verträgen abzuleiten, inklusive Word-Add-in mit nativen Track Changes. Das Besondere daran: Jede Einschätzung wird nicht pauschal, sondern anhand der tatsächlich einschlägigen Rechtsprechung des jeweiligen Landes begründet. Für Verträge, die deutschem Recht unterliegen, kommt an dieser Stelle Anita ins Spiel.
Was Anita beisteuert
Über die Anita-API wird jede rechtliche Einschätzung mit einem konkreten Quellenverweis unterlegt. Anita recherchiert per Volltextsuche in Gerichtsentscheidungen aus einer Datenbank von über einer Million Urteilen. Die Antworten basieren auf Explainable-AI-Technologie aus der Fraunhofer-Forschung: Statt einer nicht nachvollziehbaren Einschätzung liefert Anita zu jeder Aussage die Fundstelle mit: Gericht, Datum, Aktenzeichen, Textstelle. Gerade beim Thema Halluzinationen KI im Recht ist das der entscheidende Unterschied: Das ist genau die Grundlage, die eine Klausel-Bewertung in Contract Insights braucht, um für Nutzer:innen nachvollziehbar und belastbar zu sein, statt nur plausibel zu klingen.
Technisch läuft die Anbindung über eine REST-API mit X-API-Key-Authentifizierung und Vector-Search über den gesamten Entscheidungsbestand, sodass Contract Insights bei der Prüfung eines Vertrags in Echtzeit anfragen und so die Rechtsrecherche beschleunigen kann, ohne eigene Rechtsprechungsdaten für Deutschland vorhalten zu müssen. Die gesamte Verarbeitung läuft auf ISO-zertifizierten Servern in Deutschland. Anita ist damit eine BRAO-konforme KI, zudem DSGVO-konform, ohne dass Vertragsdaten das Land verlassen.
Was das für Nutzer:innen von Contract Insights bedeutet
Wird ein Vertrag mit deutschem Rechtsstatut geprüft, greift Contract Insights für die rechtliche Einordnung strittiger oder risikobehafteter Klauseln auf Anita zurück. Statt einer generischen Checkliste bekommen Nutzer:innen eine Bewertung, die sich auf tatsächlich einschlägige höchstrichterliche Rechtsprechung und aktuelle Entscheidungen mit Quellenangabe stützt, die sich direkt für die Aktennotiz oder das Mandantengespräch verwenden lässt. Gerade bei AGB-rechtlich sensiblen Klauseln, etwa Vertragsstrafen, Haftungsbeschränkungen oder Kündigungsfristen, macht das den Unterschied zwischen einer plausiblen und einer belastbaren Einschätzung.
Ein Baustein von mehreren
Anita ist eine von mehreren Rechtsprechungsquellen, die in Contract Insights für die länderspezifische Prüfung eingebunden und für deutsches Recht maßgeblich sind. Für Kanzleien und Rechtsabteilungen, die ohnehin schon mit Anita arbeiten, schließt sich damit ein Kreis: dieselbe Recherchequalität, die sie aus der eigenständigen Rechtsrecherche kennen, jetzt auch eingebettet in den Vertragsprüfungs-Workflow von Contract Insights.
Wer selbst eine Anwendung bauen möchte, die auf deutsche Rechtsprechung mit Quellenverweis zugreift, findet die technischen Details zur Anita-API und die OpenAPI-Spezifikation auf anita.legal.
